Sonnenschutz
Sonnenschutz – was wirklich schützt und warum SPF allein nicht reicht
Worauf Sie beim Sonnenschutz wirklich achten sollten – und welche Fehler die meisten machen
Sonnencreme kaufen, auftragen, fertig? So einfach ist es leider nicht. Wer seine Haut wirklich schützen möchte, sollte etwas genauer hinschauen – denn beim Sonnenschutz steckt der Teufel im Detail.
Was bedeutet SPF überhaupt?
Der Lichtschutzfaktor (LSF oder SPF) gibt an, wie stark sich die Eigenschutzzeit der Haut vor Sonne und Sonnenbrand theoretisch verlängert – im Vergleich zu ungeschützter Haut. Ein SPF 30 filtert dabei rund 97 % der UVB-Strahlung.
Was viele nicht wissen: UVA-Strahlung dringt tiefer in die Haut ein, schädigt das Kollagen und begünstigt langfristig Hautalterung und das Melanomrisiko. Der SPF-Wert deckt sie nicht ab.
Breitband-Schutz: UVA + UVB
Achten Sie beim Kauf auf das UVA-Siegel im Kreis oder den Begriff „Breitband-Schutz" auf der Verpackung. Nur wenn beides abgedeckt ist, sind Sie wirklich gut geschützt.
Die häufigsten Fehler beim Sonnenschutz
Zu wenig Creme auftragen – die empfohlene Menge für den ganzen Körper entspricht etwa 6 Teelöffeln
Nicht regelmäßig nachcremen – spätestens alle 2 Stunden, nach dem Schwimmen sofort. Nachcremen verlängert die Schutzzeit nicht unbegrenzt, sondern erhält den Schutz aufrecht.
Gesicht und Décolleté vergessen oder zu sparsam eincremen
Auf Sonnenschutz an bewölkten Tagen verzichten – bis zu 80 % der UV-Strahlung durchdringen Wolken
Mineralisch oder chemisch – welcher Sonnenschutz passt zu mir?
Mineralische Filter mit Zinkoxid oder Titandioxid bilden eine schützende Schicht auf der Haut und streuen bzw. absorbieren UV-Strahlung. Sie eignen sich besonders gut für empfindliche oder zu Allergien neigende Haut. Für Kinder werden häufig mineralische Sonnenschutzprodukte bevorzugt.
Chemischer Sonnenschutz wirkt anders: Er wandelt UV-Strahlung in Wärme um, zieht meist unsichtbarer ein und eignet sich gut für den Alltag.
Häufige Fragen zum Sonnenschutz
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Reicht Sonnenschutz im Gesichtspflege-Produkt?
Als tägliche Basis ja – für längere Aufenthalte in der Sonne ist ein dediziertes Sonnenschutzmittel aber empfehlenswert.
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Hält Sonnencreme ewig?
Nein. Abgelaufene Sonnencreme schützt schlechter. Überprüfen Sie das Haltbarkeitsdatum, gerade zu Saisonbeginn.
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Schützt Selbstbräuner vor der Sonne?
Nein. Selbstbräuner bräunt die Haut ohne UV-Schutz – zusätzlicher Sonnenschutz ist trotzdem notwendig.
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Soll ich auch im Urlaub SPF 50 verwenden?
Bei empfindlicher Haut, hoher Sonnenintensität oder nach längerer Sonnenabstinenz: ja, unbedingt.
Reicht Sonnenschutz im Gesichtspflege-Produkt?
Fazit
Guter Sonnenschutz ist mehr als ein hoher SPF-Wert. Entscheidend sind die richtige Produktwahl, die richtige Menge – und die konsequente Anwendung.
In Ihrer Vital-Apotheke beraten wir Sie persönlich, welches Produkt zu Ihrem Hauttyp, Ihrer Aktivität und Ihrem Alltag passt. Denn das Richtige, gut aufgetragen, schützt besser als das Beste zu dünn.