Hormone im Wandel: Wie die Perimenopause Haut und Haarwuchs beeinflusst
Die Perimenopause – der Übergang in die Menopause – ist durch tiefgreifende hormonelle Veränderungen geprägt. Neben bekannten Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Gelenkbeschwerden treten häufig auch Veränderungen von Haut und Haarwuchs auf, die für viele Frauen belastend sein können.
Ursächlich ist vor allem der sinkende Östrogenspiegel. Dadurch verschiebt sich das hormonelle Gleichgewicht zugunsten der Androgene, also der männlichen Geschlechtshormone wie z. B. Testosteron, die auch im weiblichen Körper in geringen Mengen vorhanden sind. Diese relative Dominanz kann dazu führen, dass feine, kaum sichtbare Vellushaare insbesondere im Gesichtsbereich (z. B. an Oberlippe, Kinn oder Wangen) in stärkere, pigmentierte Terminalhaare übergehen. In diesem Zusammenhang spricht man medizinisch von Hirsutismus.
Parallel dazu verändert sich die Hautstruktur: Sie wird häufig trockener, dünner und empfindlicher. Dies ist unter anderem auf den Rückgang von Kollagen und hauteigenen Lipiden zurückzuführen.
Haarentfernung bei empfindlicher Haut: Möglichkeiten und Grenzen
Viele herkömmliche Methoden der Haarentfernung wie Rasieren, Epilieren oder chemische Enthaarungscremes können die ohnehin empfindlichere Haut in dieser Lebensphase zusätzlich reizen. Mögliche Folgen sind Hautirritationen, Entzündungen oder eingewachsene Haare.
Eine alternative Option stellt die lichtbasierte Haarentfernung mittels Laser oder IPL (Intense Pulsed Light) dar. Diese Verfahren beruhen auf dem Prinzip der Selektive Photothermolyse. Dabei wird Lichtenergie gezielt vom Melanin im Haar aufgenommen und in Wärme umgewandelt. Diese Wärme kann den Haarfollikel so schädigen, dass das Haarwachstum langfristig reduziert wird.
Wichtig ist dabei:
Es handelt sich in der Regel um eine dauerhafte Haarreduktion, nicht um eine vollständige Entfernung.
Mehrere Behandlungen sind notwendig, da sich Haare in unterschiedlichen Wachstumsphasen befinden.
Der Erfolg hängt unter anderem von Haut- und Haartyp ab (z. B. besser wirksam bei dunklem Haar auf heller Haut)
Moderne Systeme verfügen häufig über integrierte Kühlsysteme, um die Haut während der Behandlung zu schützen und Nebenwirkungen zu minimieren.
Individuelle Beratung und Durchführung
Da sich Haut und Haarwuchs in der Perimenopause individuell unterschiedlich entwickeln, ist eine fachkundige Einschätzung vor Beginn einer Behandlung sinnvoll. Die Beurteilung umfasst unter anderem Hauttyp, Haarstruktur sowie mögliche hormonelle Einflussfaktoren.
Die Beratung sowie die Durchführung lichtbasierter Haarentfernung erfolgen in der Vital-Apotheke über ad new cosmetics. Fachlich begleitet und verantwortet wird das Angebot durch Alexandra Steiger, die über langjährige Erfahrung im Bereich der apparativen Kosmetik und Lasertechnologie verfügt und die entsprechende Fachkunde nach der NiSV besitzt.
Fazit
Veränderungen des Haarwuchses und der Haut sind in der Perimenopause häufig und hormonell bedingt. Für viele Betroffene stehen heute verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um damit umzugehen. Neben klassischen Methoden kann auch die lichtbasierte Haarentfernung eine Option darstellen, sofern sie individuell geeignet ist und fachgerecht durchgeführt wird.
Eine sachliche Aufklärung über Chancen und Grenzen der jeweiligen Verfahren ist dabei entscheidend für eine informierte Entscheidung und ein verbessertes Wohlbefinden.
Häufige Fragen zur Proteinqualität
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Warum verändert sich der Haarwuchs in der Perimenopause?
Der sinkende Östrogenspiegel verschiebt das hormonelle Gleichgewicht zugunsten der Androgene. Diese relative Dominanz kann dazu führen, dass feine Vellushaare – etwa an Oberlippe, Kinn oder Wangen – in stärkere, pigmentierte Terminalhaare übergehen.
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Welche Probleme können herkömmliche Haarentfernungsmethoden in dieser Lebensphase verursachen?
Rasieren, Epilieren oder chemische Enthaarungscremes können die ohnehin dünnere und empfindlichere Haut zusätzlich reizen und zu Irritationen, Entzündungen oder eingewachsenen Haaren führen.
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Wie funktioniert die lichtbasierte Haarentfernung mit Laser oder IPL?
Das Verfahren basiert auf selektiver Photothermolyse: Lichtenergie wird vom Melanin im Haar aufgenommen und in Wärme umgewandelt, die den Haarfollikel schädigt und das Wachstum langfristig reduziert.
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Warum sind mehrere Behandlungen nötig, und welche Ergebnisse sind realistisch?
Da sich Haare in unterschiedlichen Wachstumsphasen befinden, können nicht alle Follikel in einer Sitzung erreicht werden. Bei konsequenter Anwendung ist laut Langzeit-Erhebungen eine Haarreduktion von bis zu 99 % möglich.
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Warum ist eine individuelle Beratung vor der Behandlung wichtig?
Hauttyp, Haarstruktur und hormonelle Einflussfaktoren unterscheiden sich von Person zu Person. Eine fachkundige Einschätzung stellt sicher, dass die Methode geeignet ist und auf die Bedürfnisse der reiferen Haut abgestimmt wird.
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