Zeitumstellung am 25. Oktober: So kommt Ihre innere Uhr gut in die Winterzeit
In der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober 2026, werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt – von 3:00 auf 2:00 Uhr. Auf dem Papier eine geschenkte Stunde Schlaf, in der Praxis gerät bei vielen Menschen der Rhythmus für einige Tage durcheinander: Man ist abends früher müde, wacht morgens zu früh auf oder fühlt sich tagsüber schlapp.
Warum die Umstellung dem Körper zu schaffen macht
Unsere innere Uhr steuert unter anderem, wann wir wach und wann wir müde werden. Ihr wichtigster äußerer Zeitgeber ist das Licht. Wird die Uhr plötzlich um eine Stunde verschoben, passen gewohnte Schlaf-, Essens- und Aktivitätszeiten zunächst nicht mehr ganz zum bisherigen Rhythmus. Der Körper benötigt etwas Zeit, um sich an die neue Zeit anzupassen. Die gute Nachricht: Die Umstellung auf die Winterzeit fällt vielen Menschen leichter als der Wechsel zur Sommerzeit.
Was jetzt hilft
- Schrittweise umstellen: Wer empfindlich reagiert, kann Schlaf-, Aufsteh- und Essenszeiten bereits einige Tage vorher in kleinen Schritten nach hinten verschieben.
- Tageslicht nutzen: Viel natürliches Licht am Tag unterstützt einen stabilen Schlaf-Wach-Rhythmus. Rund um die Herbstumstellung kann insbesondere Licht am späteren Nachmittag helfen.
- Rhythmus beibehalten: Möglichst regelmäßige Schlaf- und Aufstehzeiten helfen der inneren Uhr bei der Anpassung.
- Abends zur Ruhe kommen: Helles Licht und intensive Bildschirmnutzung unmittelbar vor dem Schlafengehen können das Einschlafen erschweren.
- Koffein und Alkohol im Blick behalten: Koffein am späteren Tag und Alkohol am Abend können die Schlafqualität beeinträchtigen.
Wenn der Schlaf dauerhaft leidet
Hält die Müdigkeit länger an oder bestehen Ein- und Durchschlafprobleme schon seit Wochen, steckt meist mehr dahinter als die Zeitumstellung. Dann lohnt sich ein genauerer Blick auf Schlafgewohnheiten, Stress und mögliche körperliche Ursachen – bei anhaltenden Schlafstörungen sollten Sie ärztlichen Rat einholen.
Beratung in der Apotheke
Nicht jede schlechte Nacht braucht ein Schlafmittel. Wir beraten Sie gerne, welche Maßnahmen bei Schlafproblemen sinnvoll sein können, welche Rolle Ihre Medikamente spielen und wann eine ärztliche Abklärung empfehlenswert ist. Auch bei rezeptfreien und pflanzlichen Präparaten lohnt sich ein genauer Blick: Nicht jedes beworbene Schlafmittel ist für jede Situation geeignet – und nicht für alle Präparate ist die Wirksamkeit gleich gut belegt. Sprechen Sie uns an!
Apotheken-Tipp
Geben Sie Ihrer inneren Uhr etwas Zeit. Regelmäßige Schlafzeiten, ausreichend Tageslicht und Bewegung unterstützen einen stabilen Tag-Nacht-Rhythmus.
Fazit
Eine Stunde zurück – und trotzdem braucht die innere Uhr manchmal etwas länger. Mit regelmäßigen Schlafzeiten, Tageslicht, Bewegung und etwas Geduld findet der Körper meist wieder in seinen Rhythmus.
Häufige Fragen
Wird die Uhr vor- oder zurückgestellt? Zurück: In der Nacht auf den 25. Oktober 2026 wird die Uhr von 3:00 auf 2:00 Uhr zurückgestellt.
Wie lange braucht der Körper für die Anpassung? Die meisten Menschen haben sich nach wenigen Tagen umgestellt. Kinder, Ältere und empfindliche Schläfer brauchen manchmal bis zu einer Woche.
Helfen pflanzliche Schlafmittel bei der Umstellung? Pflanzliche Präparate können eine Abendroutine unterstützen. Was für Sie geeignet ist, besprechen wir gerne persönlich – bei anhaltenden Schlafstörungen gehört die Ursache in ärztliche Abklärung.
Fragen zu diesem Thema?
Wir beraten Sie gern persönlich – in Ihrer Vital-Apotheke in Bad Saulgau, telefonisch unter 07581 – 484 900 oder online.