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Die zertifizierten Wechseljahresberaterinnen der Vital-Apotheke Bad Saulgau

Welt-Menopause-Tag am 18. Oktober: Reden wir über die Wechseljahre – und über Schmerzen

Krystina Jakob

Am 18. Oktober ist Welt-Menopause-Tag. Das internationale Schwerpunktthema 2026 lautet „Chronic Pain at Midlife“ – chronische Schmerzen in der Lebensmitte. Bei Wechseljahren denken viele zuerst an Hitzewallungen oder Schlafprobleme. Doch auch Muskel- und Gelenkschmerzen werden während der (Peri-)Menopause häufig berichtet. Dabei gilt: Nicht jeder Schmerz in den Wechseljahren ist automatisch hormonell bedingt. Aber Beschwerden sollten ernst genommen, eingeordnet und bei Bedarf medizinisch abgeklärt werden.

Was in den Wechseljahren passiert

In den Jahren vor der letzten Regelblutung verändert sich das Zusammenspiel der Hormone. Die Funktion der Eierstöcke nimmt allmählich ab, Eissprünge werden unregelmäßiger und schließlich bleibt die Menstruation aus. Die letzte Regelblutung wird als Menopause bezeichnet. Sie lässt sich erst rückblickend feststellen, wenn zwölf Monate keine Regelblutung mehr aufgetreten ist. Im Durchschnitt tritt sie etwa im Alter von 51 Jahren ein.

Mehr als Hitzewallungen

Typische Beschwerden der Wechseljahre sind unter anderem:

  • Hitzewallungen und Schweißausbrüche
  • Veränderungen des Menstruationszyklus
  • Schlafprobleme
  • Trockenheit und Veränderungen der Scheiden- und Genitalschleimhaut

Auch Stimmung, Konzentration, Energie und sexuelles Wohlbefinden können sich in dieser Lebensphase verändern. Und auch Muskel- und Gelenkschmerzen sind häufig: Studien zeigen, dass solche Beschwerden während und nach den Wechseljahren häufiger berichtet werden als davor. Die Ursachen sind jedoch vielfältig. Hormonelle Veränderungen können eine Rolle spielen, daneben kommen unter anderem Erkrankungen des Bewegungsapparates, Schlafprobleme, körperliche Aktivität und weitere körperliche oder psychosoziale Faktoren infrage.

Schmerzen nicht einfach den Wechseljahren zuschreiben

Chronische Schmerzen bei Frauen in der Lebensmitte verdienen mehr Aufmerksamkeit. Gleichzeitig wäre es zu einfach, neu auftretende Schmerzen pauschal mit den Wechseljahren zu erklären. Deshalb gilt: wahrnehmen, ernst nehmen und differenziert hinschauen. Neu auftretende, starke oder anhaltende Schmerzen sollten medizinisch abgeklärt werden.

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Zertifizierte Wechseljahresberatung in der Vital-Apotheke

Mit Bernadette und Tatjana haben wir zwei zertifizierte Wechseljahresberaterinnen (MenoCert®) im Team. In einem vertraulichen Gespräch nehmen wir uns Zeit für Ihre persönliche Situation: Welche Beschwerden erleben Sie? Wie stark beeinträchtigen sie Ihren Alltag? Wie schlafen Sie? Welche Medikamente nehmen Sie ein? Und welche Rolle spielen Ernährung, Bewegung oder mögliche Nährstofflücken? Gemeinsam strukturieren wir Ihre Beschwerden, besprechen evidenzbasierte Möglichkeiten und klären, wann eine weitere ärztliche Abklärung sinnvoll ist.

So einfach starten Sie

Sie möchten zunächst wissen, ob eine ausführliche Beratung für Sie sinnvoll ist? Dafür bieten wir ein kostenfreies Kennenlerngespräch von etwa 15 Minuten an. Wir verschaffen uns einen ersten Überblick, beantworten Ihre wichtigsten Fragen und zeigen Ihnen, wie wir Sie individuell begleiten können. Wer tiefer einsteigen möchte, kann anschließend eine ausführliche persönliche Wechseljahresberatung buchen.

Apotheken-Tipp

Beobachten Sie nicht nur Hitzewallungen und Zyklus. Auch Schlaf, Stimmung, Energie sowie neu auftretende Muskel- oder Gelenkbeschwerden können wichtige Informationen sein. Ein kurzes Beschwerde-Tagebuch über ein bis zwei Wochen hilft, Veränderungen sichtbar zu machen und Beschwerden im Beratungsgespräch gezielter einzuordnen.

Fazit

Nicht jeder Schmerz ist eine Folge der Wechseljahre. Aber Beschwerden verdienen Aufmerksamkeit – statt vorschnell als „normal“ abgetan zu werden. Reden wir darüber. Schauen wir genauer hin. Und finden wir gemeinsam heraus, welche Unterstützung wirklich sinnvoll ist.

Häufige Fragen

Gehören Gelenk- und Muskelschmerzen zu den Wechseljahren? Muskel- und Gelenkschmerzen werden während der Peri- und Postmenopause häufig berichtet. Hormonelle Veränderungen können dabei eine Rolle spielen, der Zusammenhang ist jedoch komplex. Schmerzen können viele andere Ursachen haben und sollten insbesondere bei neuen, starken oder anhaltenden Beschwerden medizinisch abgeklärt werden.

Was passiert im Kennenlerngespräch? In rund 15 Minuten verschaffen wir uns kostenfrei und vertraulich einen ersten Überblick über Ihre Situation, beantworten wichtige Fragen und klären, ob eine ausführliche Beratung für Sie sinnvoll sein könnte.

Ersetzt die Wechseljahresberatung den Arztbesuch? Nein. Unsere Beratung ergänzt die ärztliche Versorgung. Wir helfen Ihnen, Beschwerden und mögliche Einflussfaktoren zu strukturieren und die nächsten Schritte vorzubereiten. Bei unklaren oder starken Beschwerden sowie bei Fragen zu verschreibungspflichtigen Therapien gehört die weitere Diagnostik und Therapie in ärztliche Hände.

Ihr Vital-Team

Fragen zu diesem Thema?

Wir beraten Sie gern persönlich – in Ihrer Vital-Apotheke in Bad Saulgau, telefonisch unter 07581 – 484 900 oder online.