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Pinker Oktober: Brustkrebs früh erkennen – was jede Frau wissen sollte

Krystina Jakob

Jedes Jahr im Oktober macht der „Pink October“ weltweit auf Brustkrebs aufmerksam – die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Wird Brustkrebs in einem frühen Stadium erkannt und behandelt, sind die Heilungschancen häufig sehr gut. Der Brustkrebsmonat ist deshalb ein guter Anlass, die eigene Brust bewusst wahrzunehmen und die Möglichkeiten der Früherkennung zu kennen.

Welche Früherkennungsangebote es gibt

Gesetzlich versicherte Frauen haben ab 30 Jahren einmal jährlich Anspruch auf eine Untersuchung der Brust und der umliegenden Lymphknoten in der Frauenarztpraxis. Dazu gehört auch die Anleitung zur Selbstuntersuchung. Zwischen 50 und 75 Jahren besteht zusätzlich alle zwei Jahre Anspruch auf die Teilnahme am Mammographie-Screening. Dabei können Veränderungen entdeckt werden, bevor sie tastbar sind. Das Screening kann die Brustkrebssterblichkeit senken. Die Teilnahme ist freiwillig.

Die eigene Brust kennen

Es ist sinnvoll, die eigene Brust zu kennen und auf Veränderungen zu achten. Wer möchte, kann sie regelmäßig – beispielsweise einmal im Monat – bewusst betrachten und abtasten. Wichtig: Viele Veränderungen der Brust sind gutartig. Neu auftretende oder ungewöhnliche Veränderungen sollten trotzdem zeitnah ärztlich abgeklärt werden. Die Selbstuntersuchung kann helfen, Veränderungen wahrzunehmen, ersetzt aber weder die ärztliche Früherkennung noch das Mammographie-Screening.

Auf welche Veränderungen sollten Sie achten?

  • neu tastbare Knoten oder Verhärtungen in Brust oder Achselhöhle
  • neu aufgetretene Veränderungen von Größe oder Form einer Brust
  • Einziehungen oder andere Veränderungen der Haut oder Brustwarze
  • anhaltende Rötungen, Schwellungen oder auffällige Hautveränderungen
  • neu auftretende Flüssigkeit aus der Brustwarze, insbesondere blutige oder klare Absonderungen

Solche Veränderungen bedeuten nicht automatisch Brustkrebs – sie sollten aber ärztlich abgeklärt werden.

Frauengesundheit in der Vital-Apotheke

Frauengesundheit ist einer unserer Schwerpunkte. Von Zyklusgesundheit bis zu den Wechseljahren nehmen wir uns Zeit für Ihre Fragen – vertraulich und auf Wunsch in einem separaten Beratungsgespräch. Auch während einer Krebstherapie unterstützen wir Sie bei pharmazeutischen Fragen, zum Beispiel zur richtigen Einnahme Ihrer Medikamente, zu möglichen Wechselwirkungen oder zum Umgang mit therapiebedingten Beschwerden.

Apotheken-Tipp

Machen Sie das Kennenlernen Ihrer Brust zur Routine. Vor den Wechseljahren eignet sich dafür besonders die Zeit etwa eine Woche nach Beginn der Monatsblutung, wenn das Brustgewebe meist weicher ist. Nach den Wechseljahren kann ein fester Termin im Monat helfen, daran zu denken. Wichtig: Die Selbstuntersuchung ergänzt die ärztliche Früherkennung – sie ersetzt sie nicht.

Fazit

Der Pink October ist ein guter Anlass für einen persönlichen Check: Wann war meine letzte Früherkennungsuntersuchung? Gehört das Mammographie-Screening bereits zu meinen Möglichkeiten? Und kenne ich meine Brust so gut, dass mir Veränderungen auffallen würden? Brustkrebs-Früherkennung beginnt mit Wissen, Aufmerksamkeit und dem Wahrnehmen der angebotenen Untersuchungen.

Häufige Fragen

Ab wann habe ich Anspruch auf Brustkrebs-Früherkennung? Ab 30 Jahren jährlich als Tastuntersuchung in der Frauenarztpraxis, zwischen 50 und 75 Jahren zusätzlich alle zwei Jahre das Mammographie-Screening.

Ich habe einen Knoten getastet – was nun? Bitte zeitnah einen Termin in der Frauenarztpraxis vereinbaren. Die meisten Knoten sind gutartig, eine ärztliche Abklärung schafft Sicherheit.

Berät die Apotheke auch während einer Krebstherapie? Ja – zum Beispiel zu Einnahmezeitpunkten, Wechselwirkungen und begleitenden Fragen. Sprechen Sie uns gerne an, wir nehmen uns Zeit.

Ihr Vital-Team

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Wir beraten Sie gern persönlich – in Ihrer Vital-Apotheke in Bad Saulgau, telefonisch unter 07581 – 484 900 oder online.